Zulässige Holzfeuchte - Holzrahmenbau

Frage:

Mein Holzriegelhaus hat eine Feuerwand. An dieser "nicht belüfteten" Stelle würden mich die zugelassenen Feuchtigkeitswerte des am 'Boden' liegenden Balken interessieren.

()
Nr.: 822


Antwort der Experten:

Laut ÖNORM B 2320:2017 (Wohnhäuser aus Holz - Technische Anforderungen) darf der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes von Wänden, Decken und Dach, welches eingebaut und verkleidet wird, zur Zeit der Aufbringung von Putz und Verkleidung nicht mehr als 18 % betragen.

Bezüglich Feuchtigkeit aus dem Baugrund ist anzumerken, dass Holz niemals mit dem Erdreich in Verbindung kommen darf. Daher ist bei Wohnhäusern aus Holz eine Sockelhöhe von mindestens 30 cm sicherzustellen und darf nur dann unterschritten werden, wenn besondere technische Vorkehrungen, wie z.B. Drainagen zum Schutz des Holzes, im Speziellen der Schwellenkonstruktion getroffen werden.
Sie darf aber niemals unter dem Außenniveau eingebaut werden. Weiters muss gegenüber dem Unterbau (z.B. Kellerdecke) eine Abdichtung mit geeigneten Materilien wie Bitumenbahnen u. dgl. erfolgen.


Meine Frage an die Redaktion...

Angaben

Frage
Person
Absenden
Info
Eine kostenfreie Dienstleistung für den professionellen Holzanwender. Bitte beachten Sie die Angaben zur Privatsphäre und die Nutzungsbedingungen.