Vertikale Holzlamellenfassade auf bestehenden Untergrund (Putzfassade) anbringen

Frage:

Auf einen bestehenden Untergrund (Putzfassade) soll eine Holzlamellenfassade vertikal angebracht werden. Der Untergrund besteht aus Mauerwerk + 8 cm EPS + Putz. Welches Holz ist in welchen Dimensionen gut hierfür geeignet? Welche Möglichkeiten der Montage gibt und welche empfehlen Sie?

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Nr.: 2185


Antwort der Experten:

Für eine vertikale Holzfassade sollten idealerweise zwei Lattungsebenen angeordnet werden, damit die Hinterlüftung gewährleistet ist.

Die erste, vertikale Lattung kann beispielsweise auf ein Nageldichtband (zum Ausgleichen des Putzuntergrundes, sorgt für ein "Abdichten" der Durchschraubung zum Putz) auf den bestehenden Wandbildner aufgebracht werden - diese sorgt für die Hinterlüftung und den freien Wasserauflauf. Auf eine ausreichende statische Befestigung ins Mauerwerk ist zu achten - eine Befestigung nur in das WDVS ist nicht zulässig bzw. nicht ausreichend.

Die zweite, horizontale Lattung wird dann auf der ersten Lattung verschraubt und dient als Unterkonstruktion für die Holzlamellen. Auf eine ausreichende Dimesionierung der Lattungen ist zu achten!

Die Holzart spielt hierbei eine untergeordnete Rolle. Bei der Holzauswahl ist generell Wert auf die Holzqualität zu legen. Hinsichtlich Dimensionsstabilität und Verformungen sind Rift- und Halbriftbrettern gegenüber Seitenbrettern zu bevorzugen. Bzgl. Dimensionen und Holzauswahl s. auch  Frage/Antwort "Welche Werkstoffe eigenen sich für eine Holzfassade?" unter "ähnliche Fragen".

Abgelegt unter der Kategorie: Hobelwaren Holzfassaden

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