Dreischichtmassivholzplatten - Werkstoff für eine Holzfassade

Frage:

Eignen sich Dreischichtmassivholzplatten (Lärche, 60cm breit) für eine dauerhafte Holzfassade? Welche Oberflächenbehandlungen sind empfehlenswert? Könnten die Fugen mit einer Dichtungsmasse wie im Schiffsbau abgedichtet werden?

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Nr.: 1712


Antwort der Experten:

Arten von Oberflächenbehandlungen und deren Eignung für Holzfassaden

Eignung von Holzwerkstoffplatten als Fassadenverkleidung

Ja, geeignete Dreischichtmassivholzplatten für den Außenbereich (SWP/3 gemäß ÖNORM EN 13353 "Massivholzplatten (SWP)  - Anforderungen") eignen sich als Werkstoff für eine dauerhafte Holzfassade (s. Tabelle "Eignung von Holzwerkstoffplatten als Fassadenverkleidung").

Das optische Erscheinungsbild sowie die Lebensdauer solcher Fassadenplatten hängen entscheidend von der Qualität der Platte, der Beschichtung sowie dem konstruktiv richtigen Einbau ab.

Dreischichtmassivholzplatten müssen mit einer dafür geeigneten und gewarteten Oberflächenbehandlung (s. Tabelle "Arten der Oberflächenbehandlungen und deren Eignung für Holzfassaden") versehen werden. Der Einsatz von unbehandelten Massivholzplatten kann nicht empfohlen werden - außer es liegen besondere Eignungsnachweise vor, wie z. B. Massivholzplatten aus Thermoholz.

Auf einen ausreichende Plattenabstand ist zu achten - geschlossene Fugen werden nicht empfohlen.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Publikation "Fassaden aus Holz", welche von proHolz Austria in Zusammenenarbeit mit der Holzforschung Austria herausgegeben wurde.


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