Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Frage:

Wann ist eine feuchtigkeitssperrende Schicht im Holzbau notwendig?

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Nr.: 1157


Antwort der Experten:

Im Sockelbereich (z.B. Kellerdecke, Fundamentplatte) ist laut ÖNORM B 2320 (Wohnhäuser aus Holz - Technische Anforderungen) immer eine Abdichtung bzw. Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Unterbau anzuordnen. Diese muss in Form von geeigneten Materialien wie z. B. Bitumenbahnen und dgl. erfolgen (ein alleiniger Anstrich des Schwellenbereiches ist nicht ausreichend).

Generell dürfen laut ÖNORM B 3802-2 (Holzschutz im Bauwesen - Teil 2: Baulicher Schutz des Holzes) Holzbauteile auf Bauteile, die Feuchtigkeit übertragen können (z.B. Mauerwerk, Beton) nur dann aufgelegt oder versetzt werden, wenn bauseitig Vorkehrungen (z.B durch eine feuchtigkeitssperrende Schicht) getroffen wurden, die als Schutz gegen Feuchtigkeit fungieren. Bei Holzbauteilen, die auf mineralischen Bauteilen auf- oder anliegen und sich mindestens 1 m über dem Außenniveau befinden, darf die Feuchtesperre entfallen. Dies gilt auch für senkrechte Anschlüsse. 

Zusätzlich zum Schutz gegen »aufsteigenden Feuchtigkeit« ist zudem im Sockelbereich besonders auf den »Spritzwasserschutz« zu achten.


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