Beschichtung von Holzfenstern

Frage:

Ist die Behandlung von Holz im Außenbereich bzw. von Holzfenstern mit Lärchenöl zu empfehlen, bzw. wie oft müssen Holzfenster behandelt werden um sie so lange wie möglich schön zu erhalten?

 

 

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Nr.: 412


Antwort der Experten:

Lärchenholzöl ist eine Marketingbezeichnung für eine Reihe von farblosen Beschichtungsstoffen für Holz im Außenbereich. Mit derartigen Produkten kann die Verwitterung von Holzoberflächen und die damit verbundene Vergrauung einige Zeit verzögert werden.
Die Dauerhaftigkeit der Beschichtung ist stark vom jeweiligen Produkt und dessen Zusammensetzung abhängig. Ein dauerhaftes Erhalten der holzeigenen Farbe ist jedoch sehr schwierig und nur bei einer regelmäßigen Wartung der Oberflächen in kurzen Intervallen (ca. alle 1-2 Jahre, je nach Exposition) möglich.
Bei farblosen Beschichtungen auf Holz können kleine Verletzungen in der Beschichtung (z.B. Hagelschläge) zu lokalen Verfärbungen führen, die nur im Zuge einer Renovierung (abschleifen und neu beschichten) wieder beseitigt werden können. Pigmentierte Beschichtungen (halbtransparente Lasuren oder deckende Lacke) weisen in der Regel eine höhere Dauerhaftigkeit auf als farblose Beschichtungen.
Bei der Anwendung auf Holzfenstern ist zu beachten, dass diese als maßhaltige Bauteile kategorisiert sind und eine Beschichtung mit Lärchenholzöl - vor allem bei sehr geringen Schichtdicken - unter Umständen keinen ausreichenden Feuchteschutz und UV-Schutz für maßhaltige Bauteile aus Holz bietet.


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