Barrierefreier Sockelanschluss

Frage:

Wie sieht das Detail aus, wenn eine Elementwand aus Holz (barrierefrei) ins Erdreich gesetzt werden muss? Worauf muss geachtet werden? Gibt es Details?

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Nr.: 588


Antwort der Experten:

Gemäß ÖNORM B 2320 darf die Sockelhöhe von mindestens 30 cm nur bei Ausführung besonderer technischer Vorkehrungen wie z. B. Drainagen zum Schutz des Holzes, im Speziellen der Schwellenkonstruktion, unterschritten werden. Die Fußschwelle darf jedoch keinesfalls unter dem Außenniveau eingebaut werden. 

Ein Mindestmaß von 10 cm zum Erdreich und 5 cm zur wasserführenden Ebenen (z.B. betonierten Terrassen) ist einzuhalten.

Um den Anforderungen eines barrierefreien Überganges zwischen Wohnbereich und Außenbereich auch im Holzhausbau gerecht werden zu können, hat die Holzforschung Austria in einem Forschungsprojekt verschiedene Möglichkeiten für Sockelanschlüsse untersucht und daraus neue Detaillösungen erarbeitet (siehe u. angeführte Richtlinie). 

Weitere erarbeitete Leitdetails stehen auf dem Bauteilkatalog www.dataholz.com unter Bauteilanschlüsse/Sockel oder über die HFA Sockelrichtlinie bereitgestellt auf der HFA Homepage (siehe Link), zur Verfügung.

Normen:
ÖNORM B 2320 Wohnhäuser aus Holz - Technische Anforderungen

Abgelegt unter der Kategorie: Bauteilanschlüsse

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